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| Henry A. Kissinger |
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| Herrschende Think Tanks und Organisationen |
| Geschrieben von: Juliane Dorloff |
| Donnerstag, 23. Juli 2009 um 09:59 Uhr |
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Seit Jahren schon ist Kissinger die wahrscheinlich zentralste Figur im Machtgeflecht, er nimmt in mindestens 45 Denkfabriken und Gremien eine Position ein. Sein offizieller Lebenslauf lautet wie folgt: In den 50ern und 60ern fungierte er als außenpolitischer Berater der Präsidenten Eisenhower, Kennedy und Johnson. 1969 wurde er zum Sicherheitsberater für Nixon und gestaltete die US-Sicherheitspolitik entscheidend mit. 1972 reiste er mit Nixon nach China und in die UdSSR und vertrat sein Land bei den Freidensverhandlungen für den Vietnamkrieg. Er bekam sogar den Friedensnobelpreis dafür, dass er im Januar 1973 ein Waffenstillstandsabkommen mit Vietnam schloss. Ein halbes Jahr später wurde Kissinger von Nixon zum US-Außenminister ernannt. Anschließend vermittelte Kissinger auch im Nahen Osten zwischen Israel und dessen arabischen Nachbarländern. 1974 bewirkte er ein Truppenentflechtungsabkommen zwischen Ägypten und Israel. Zwei Jahre später scheiterte der Versuch, den kommunistischen Einfluss in Angola zurückzudrängen. 1976 verabschiedete er sich schließlich vom US-Außenministerium - so die offizielle Version. Es gibt jedoch auch kritische Stimmen, so zum Beispiel Hans Magnus Enzensberger, der Kissinger aufgrund seiner ausführlichen Recherchen als Kriegsverbrecher bezeichnete, woraufhin Enzensberger von den Medien als linker Subversiver dargestellt wurde. Doch Kissinger ist nach den neuesten Erkenntnissen in der Tat ein Kriegsverbrecher, doch die Medien stehen weiter hinter ihm und seinen geopolitischen Analysen, was wahrscheinlich ganz einfach daran liegt, dass Kissinger beste Beziehungen zu den großen Medien-Konzernen pflegt. Kissinger versucht dem Internationalen Gerichtshof auszuweichen, er wird auch mit dem Fall Pinochet in Verbindung gebracht. Ermittlungen zur "Operación Condor" ergaben die Zusammenarbeit Kissingers mit verschiedensten Militärdikaturen aus Lateinamerika (Chile, Brasilien, Argentinien, Paraguay, Uruguay, Bolivien). Unter Führung der USA und Kissinger hatten Militärs ein Vorgehen gegen Regimegegner vereinbart: Die Opositionellen sollten in Folterhaft, viele sollten sterben. Der angeblich so demokratische Kissinger etablierte Im Kampf gegen den Kommunismus eine Diktatur nach der anderen, was sich natürlich verheerend auf die Menschen- und Bürgerrechte der Leute im jeweiligen Land ausübte. Die relativ neu veröffentlichten Akten belegen, dass es sich bei Kissinger um einen gewissenlosen Machtpolitiker handelt und nicht um einen Staatsmann, der den Friedensnobelpreis verdient. Trotz dieser Enthüllungen wurde er bis heute für seine Taten nicht zur Verantwortung gezogen. Im Gegenteil: Er bewegt sich weiterhin in den zentralen Kreisen der Macht, was ein äußerst alarmierendes Signal sein sollte. Literatur: (Hrsg.) Eberhard und Eike Hamer, Der Welt-Geld-Betrug. |







