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| Blackwater steht erneut ein Milliardenvertrag in Afghanistan in Aussicht |
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| Geschrieben von: Jakobus Dorloff |
| Dienstag, 09. Februar 2010 um 23:13 Uhr |
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Und das, obwohl Blackwater auch für die Ausbildung der afghanischen Grenzpolizei verantwortlich war, die berüchtigt für ihre Korruption und Inkompetenz ist. XE Service, bzw. Blackwater, ist eine Gefährdung für die amerikanische Sache auf der ganzen Welt und verdient es nicht einen weiteren Cent Steuergeld zu bekommen.
Quelle: Rethink Afghanistan
Kommentar Zeitkritiker: Nach vielen Skandalen um Blackwater sind die Söldner nun wohl wieder soweit rehabilitiert, dass Sie öffentliche Aufträge für die US Army übernehmen können. Vergessen ist die Anklage gegen 5 Blackwater Söldner, die 17 irakische Zivilisten in Bagdad, auf offener Straße, am helligten Tag töteten. Natürlich, nachdem ein amerikanisches Gericht kürzlich deren völlige Unschuld festgestellt hatte, kann sich die Öffentlichkeit ja ruhigen Gewissens vom Protest gegen diese Vorgehensweise zurückziehen. Auch die Prostitution junger irakischer Mädchen, für die sich Blackwater möglicherweise verantwortlich zeichnen muss, ist wohl kein Thema mehr. Die Liste der Blackwater Verbrechen, derer sie verantwortlich gemacht werden sollten, ist lang. Doch der Westen hat bei dem Einsatz einer solchen Killertruppe offensichtlich keine ethischen Bedenken. Werden mehr Söldner zur Unterstützung der Kriege ins Feld geschickt, wird dies nur den anwachsenden Hass gegen gegen die westliche Welt, in den Krisenregionen und dem restlichen arabischen Raum schüren. Um diesen Trend umzukehren ist eine Kehrtwende der Besatzer, im Konflikt in Afghanistan nötig. Anstatt die Truppen aufzustocken, wie es aktuell durchgeführt wird, sollte eigentlich der Rückzug der Streitkräfte organisiert werden, denn in Afghanistan gibt es für den Westen nichts zu "gewinnen". |







