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Zeitkritiker Politik Big Brother Eines Tages werden wir alle Terroristen sein
Eines Tages werden wir alle Terroristen sein Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Jakobus Dorloff   
Samstag, 13. Februar 2010 um 12:54 Uhr

patriotactsigning Der Pulitzerpreis-Gewinner Chris Hedges schreibt über die Strafverfolgung von Muslimen unter dem Patiot Act und zeigt auf, welche Gefahren diese, zur amerikanischen Verfassung parallel laufende, Rechtssprechung, birgt, die Bürger- und Menschenrechte aller verletzt.


Eines Tages werden wir alle Terroristen sein

von Chris Hedges
One Day We’ll All Be Terrorists, THRUTHDIG

Frei übersetzt, mit Hervorhebungen  und
Ergänzungen in Klammern versehen,
Von Jakobus Dorloff

Syed Fahad Hashmi kann etwas über die dunkle Seele Amerikas erzählen. Er weiß, dass unser erster Verfassungszusatz zu einem Witz geworden ist, die richterliche Kontrolle über den Freiheitsentzug existiert nicht mehr und wir foltern. Nicht nur in dunklen Ecken, wie dem Luftstützpunkt Bagram, in Afghanistan oder in Guantanamo Bay, sondern auch in dem bundesstaatlichen Metropolitan Correctional Center (MCC) in Lower Manhattan. Hashmi ist ein US Bürger aus muslimischer Herkunft, eingesperrt wegen zwei Fällen von Unterstüzung und der Verschwörung zur Unterstüzung, materieller Art sowie zwei Fällen von Verschwörung zur Beteiligung, bei der Bereitstellung von Waren oder Dienstleistungen, für Al Qaida. Während der Fall für den Prozess vorbereitet wird, veranschaulicht seine Misere, dass die ernsthafteste Bedrohung, der wir uns gegenüber sehen, nicht von islamischen Extrremisten ausgeht, sondern die Verordnung von drakonischen Vorgehensweisen, die uns unsere bürgerlichen Grundfreiheiten aberkennen und ein ordentliches Gerichtsverfahren. Hashmi wäre eigentlich der Richtige, um darüber zu berichten, aber es ist ihm nicht gestattet zu reden.

Wenn uns die Geschichte etwas lehrt, trifft dieser Verfall unseres Rechtssystems  nicht nur Terroristen oder muslimische Amerikaner. In dem kommenden Aufruhr und dem wirtschaftlichen Kollaps, wird es all die treffen, die als Störer oder Staatsfeinde gebranntmarkt sind. Hashmi erduldet dass, was vielen anderen, die nicht Muslime sind, noch bevorsteht. Radikalen Aktivisten aus den Umwelt-, Globalisierrung-, Anti-Atomkraft, nachhaltige Landwirtschafts- und Anarchistenbewegungen - die schon heute in spezielle Haftanstalten, zusammen mit terrorverdächtigen Muslimen, gesteckt werden - haben herausgefunden, dass sein Schicksal ihr Schicksal sein wird. Mutige Gruppen haben Proteste organisiert, mit Nachtwachen vor der Haftanstalt in Manhattan. Man kann Sie über www.educatorsforcivilliberties.org oder www.freefahad.com finden. Am Martin Luther King Day, den 18. Januar ab 18 Uhr, halten Protestler eine große Nachtwache vor dem MCC in Lower Manhattan, um sich für die Wiederkehr unserer verfassungsmäßigen Rechte auszusprechen. Nehmt daran teil, wenn ihr könnt.

Die Beweislage gegen Hashmi, wie in den meisten Prozesse wegen Terrorismus, welche die Bush Regierung eingeleitet hat, ist erschreckend dünn und baut auf fadenscheinigen Indizienbeweisen auf.


Das könnte der Gund dafür sein, warum der Staat eine parallele Rechtsprechung und Strafgesetzbücher eingeführt hat, um diese Prozesse durchzupeitschen und eine Verbindung zum Terrorismus zu liefern. Ginge es um Beweise, würden Aktivisten wie Hashmi, den vorgeworfen wird die Auslieferung von Socken an Al Qaida erleichtert zu haben, wahrscheinlich nie vor Gericht gebracht werden.

Hashmi, dem im Falle einer Verurteilung eine bis zu 70-jährige Haftstrafe erwartet, wird seit über zweieinhalb Jahre in Einzelhaft gehalten. Besondere Regierungsmaßnahmen, bekannt als SAMs (Special administrative measures) wurden vom Generalstaatsanwalt angeordnet, um die Kommunikation mit anderen Gefangenen, Anwälten, der Familie, den Medien und Menschen außerhalb des Gefängnisses, zu unterbinden oder streng zu begrenzen. Ihm ist weiterhin jeglicher Zugang zu Zeitungen oder anderem Lesematerial untersagt. Hashmi ist es auch nicht gestattet Gruppengebeten beizuwohnen. Er wird 24 Stunden am Tag elektronisch überwacht und ist 23 Stunden eingesperrt. Er wird zum Duschen und in den sanitären Anlagen von Kameras beobachtet. Er darf einen Brief in der Woche zu einem einzigen Familienmitgleid schreiben, aber er darf dazu nicht mehr als drei Blatt Papier benutzen. Er hat keine Zugang zu frischer Luft und muss seine einstündige Freizeitpause in einem Käfig verbringen. Seine "Neigung zur Gewalt" wurde als Begründung für diese Maßnahmen genannt, obwohl er nie wegen der Verübung einer Gewalttat angeklagt oder verurteilt wurde.

"Mein Bruder war ein Aktivist", erzählte mir Hashmis Bruder, Faisal, am Telefon, von seinem Zuhause in Queens aus. "Er sprach muslimische Probleme an, vor allem in Zusammenhang mit der Kriegen im Irak und Afghanistan. Seine Inhaftierung und Tortur haben nichts mit dem Bereitstellen von Ponchos und Socken für Al Qaida zu tun, wofür er angeklagt wurde, sondern mit der Manipulation des Gesetzes, um Aktivisten zu unterdrücken und die muslimisch-amerikanische Gemeinde abzuschrecken. Mein Bruder ist ein Prezedenzfall. Seine Behandlung ist dazu gedacht, um den Muslimen zu zeigen, was passieren wird, wenn sie über das Leiden der Muslime sprechen. Jeder einzelne Antrag von uns, um die Menschlichkeit meines Bruders zu schützen und die besonderen Regierungsmaßnahmen zurückzunehmen, wurde abgewiesen. Die Maßnahem wurden geschaffen, um die Psyche von Gefangenen zu brechen und die muslimische Gemeinschaft zu terrorisieren. Diese Maßnahmen veranschaulichen die Bösartigkeiten gehen die Muslime zuhause und die Bösartigkeiten gegen die Millionen von Muslime im Irak und Afghanistan, die nicht als Menschen angesehen werden."

Der extreme Reizentzug, der bei Hashmi angewandt wurde, ist einen Form der psychologischen Folter und effektiv wenn es darum geht Gefangene zu brechen und zu verwirren. Es ist Folter als Wissenschaft. In Deutschland brach die Gestapo Knochen, während ihre Nachfolger, die kommunistische ostdeutsche Stasi, Seelen brach. Wir sind wie die Stasi. Wir haben die Kunst des psychischen Zusammenbruchs veredelt und verschleppen verwirrte Verdächtige in geheime Gerichte, wenn sie seelisch und psychisch nicht mehr dazu in der Lage sind sich zu wehren.

"Hashmis Recht auf einen fairen Prozess wurde beschnitten", sagt Michael Ratner, Präsident des Zentrums für verfassungsmäßige Rechte. Viele der Beweise in dem Fall wurden als CIPA (Classified Information Procedures Act) eingestuft und diese darf Hashmi nicht einsehen. Kürzlich hat die Staatsanwaltschaft einen Großteil der Beweise an das Pentagon übergeben. Hashmi darf nicht mit den Nachrichtenmedien kommunizieren, weder direkt, noch über seine Anwälte. Die Haftbedingungen haben Einfluss auf seinen geistigen Zustand und seine Fähigkeit, sich selbst zu verteidigen.

"Die Stafvervolgung Hashmis, ein offener Aktivist aus der muslimischen Gemeinde, spricht ihm seine Rechte aus dem ersten Verfassungszusatz ab und verletzt die Rechte  eines jeden, aus dem ersten Verfassungszusatz", fügte Ratner hinzu. "Während Hashmis politische und religiöse Ansichten, Äußerungen und Verbindungen verfassungsmäßig geschützt sind, gibt die Regierung dem Gerichtshof großen Spielraum, diese als Beweis für seinen Geisteszustand zu nutzen und infolgedessen auch als Beweise für seine Absichten. Die Anschuldigungen, wegen materieller Unterstützung (Al Qaidas), die gegen ihn erhoben werden, bauen auf Kriminalisierung über Verbindungen auf. Das könnte einen abschreckenden Effekt auf die Wahrnahme der Rechte aus dem ersten Verfassungszusatz, durch andere, haben, besonders bei Aktivisten der muslimischen Gemeinde."

Durch die Verfassung geschützte Aussagen, Ansichten und Verbindungen können nun zu einem Verbrechen werden. Andersdenkenden können ihre Rechte abgesprochen werden und sie können ohne ordentlichen Prozess eingesperrt werden, selbst wenn sie gegen kein Gesetz verstoßen haben. Das ist das rechtsstaatliche Gegenstück zu präventiver Kriegsführung. Der Staat kann Bürger nicht nur für dass was sie getan haben oder für dass was sie planen zu tun verfolgen und festhalten, sondern auch wegen ihrer religiösen und politischen Ansichten, wenn er diese für aufrührerisch erachtet. Die ersten, die ins Fadenkreuz geraten sind, waren aufmerksame Muslime, aber sie werden nicht die letzten sein.

"Viele der Beweise sind unter Verschluss, " erzählte mir Jeanne Theoharis, eine Lehrbeauftragte für Politikwissenschaften, am Brooklyn College, die Hashmi unterrichtete. "nun darf Hashmi diese nicht einsehen. Er ist amerikanischer Staatsbürger. Aber in Amerika kannst du heute vor Gericht gebracht werden ohne dass du die gesammten Beweise, die gegen dich gesammelt wurden, einmal gesehen hast. Du kannst zweieinhalb Jahre in Einzelhaft verbringen, bevor du für irgendetwas überführt wirst. Außergewöhnliche Verurteilungen in Guantanamo und Abu Ghraib, die in dem Glauben gebilligt wurden, dass Menschen, die in den Vereinigten Staaten ausgebildet wurden, dafür sorgen, dass alles fair abläuft, wurde viel Beachtung geschenkt. Aber was Guantanamo erst ermöglicht hat, war die Entartung der Gesetze hier zuhause und das ist nicht nur Hashmi wiederfahren."

Hashmi war, wie so viele Festgenommene in den Bush Jahren, kurzzeitig ein Vorzeigebeispiel im "Krieg gegen den Terror". Er wurde in Großbritannien, am 6. Juni 2006, aufgrund eines amerkanischen Haftbefehls, festgenommen. Seine Fesnahme war die Topstory bei den nächtlichen Nachrichtensendungen von CBS und NBC, die Bilder nutzten in denen vom "Terror Prozess" und vom "Netz des Terrors" berichtet wurde. Er wurde für elf Monate im Belmarsh Gefängnis, in London, festgehalten und wurde der erste amerikanische Staatsbürger, der von Großbritannien ausgeliefert wurde. In dem Jahr vor seiner Verhaftung, beendete Hashmi, ein Hochschulabsolvent des Brooklyn College, seinen Master in Internationalen Beziehungen erfolgreich an der London Metropolitan University. In seinem Fall findet sich auch nicht mehr Wahrheit, als bei dem Prozess gegen die sieben Männer, die wegen Verdacht auf die Verschwörung zur Sprengung des Sears Tower inhaftiert wurden, ein Fall bei dem, auch wenn fünf der Angeklagten nach zwei fehlerhaften Prozessen verurteilt wurden, ein FBI Vizedirektor einräumte, dass der Plan mehr "Wunschdenken als Realität" war. Und er spiegelt auch den älteren Fall des palästinenesischen Aktivisten Sami Al-Arian wieder, der sich heute unter Hausarrest in Virginia aufhält und vom Justizministerium gejagd wurde, obwohl er rechtlich schon freigesprochen sein sollte. Richterin Leonie Brinkema, die im März mit dem Al-Arian Fall betraut ist, zweifelte die Handlungsweise des Saatsanwaltes, zu der Übereinkunft für ein milderen Urteil, an,  indem sie knapp sagte: "Ich denke es gibt hier etwas sehr viel wichtigeres und das ist die Integrität des Justizministeriums."

Der Prozess gegen Hashmi dreht sich um die Zeugenaussage von Junaid Babar, ebenfalls amerikanischer Staatsbürger. Babar wohne Anfang 2004, für zwei Wochen mit Hashmi in seinem Appartment in London. In seinem Reisegepäck, so behauptet die Regierung, hatte Babar Regenmäntel, Ponchos und wasserfeste Socken, die Babar später, in Waziristan, Pakistan, an ein Mitglied von Al Qaida aushändigte. Es wurde behauptet, dass Hashmi Babar erlaubte sein Handy zu benutzen, um Verschwörer in anderen Terror Komplotts anzurufen.

"Hashmi ist hier aufgewachsen, war hier gut bekannt und sehr offen, charismatisch und politisch", sagte Theoharis. "Das ist geradezu eine Botschaft an die amerikanischen Muslime, über die Kosten, die jemand zu tragen hat, wenn er politisch aktiv ist. Es geht nicht um die angebliche Lieferung von Socken, Ponchos und Regenausrüstung. Denken Sie nicht, dass Al Qaida nicht auch in Pakistan Socken und Ponchos bekommt? Die Regierung plant Aufnahmen von Hashmis politischen Reden, die er am Brooklyn College gehalten hat, in das Gerichtsverfahren mit einzubringen. Warum sind wir bereits so etwas geschehen zu lassen? Vielleicht weil sie Muslime sind und wir denken, es würde uns nicht betreffen? Menschen, welchen der erste Verfassungszusatz etwas bedeutet, sollten erschüttert sein. Das ist einer der wesentlichsten Streitpunkte, um die Bürgerrechte, in unsere Zeit. Wir ignorieren das zulasten unses eigenen Risikos."

Babar, der 2004 verhaftet wurde, hat sich in fünf Fallen der materiellen Unterstützung von Al Qaida für schuldig bekannt und blickt nun auch 70 Jahren Gefängnis entgegen. Aber er hat ausgehandelt, als Zeuge der Regierung zu dienen und hat bereits bei Terror Gerichtsverfahren, in Großbritannien und Kanada, für die Regierung ausgesagt. Babar wird für seine Dienste ein gemildertes Strafmaß erhalten und viele spekulieren, dass er nach dem Hashmi Prozess frei kommen wird. Solange es nur sehr wenige Beweise gibt, die Hashmi mit terroristischen Aktivitäten in Verbindung bringen, wird die Regierung auf Babar bauen, um seine (Hashmis) Absichten zu beweisen. Diese Absichten drehen sich um angebliche Aussagen, die Hashmi in Gegenwart von Babar gemacht hat. Hashmi, der als Student Mitglied der politischen Gruppe Al Muhajiroun, in New York, war, machte provokante Aussagen, unter anderem nannte er Amerika "den größten Terroristen der Welt", aber Al Muhajiroun wird von der Regierung nicht als terroristsiche Organisation angesehen. Die Mitgliedschaft ist nicht illegal. Und unsere Mittäterschaft in Fällen von Staatsterror ist ein historischer Fakt.

Es wird mehr Hashmis geben und das Justizministerium errichtete 2006, in der Planung für zukünftige Inhaftierungen, eine gesonderte Anlage, die Communication Management Unit, im bundesstaatlichen Gefängnis in Terre Haute, Indianna. Fast alle Insassen, die nach Terre Haute überstellt werden, sind Muslime. Eine zweite Anlage wurde in Marion, Illinois gebaut, wo die Insassen ebenfalls in der Mehrheit Muslime sind, aber auch ein paar Tierrechtler und Umweltaktivisten, unter ihnen auch Daniel McGowan, der zweiter Brandstiftungen bei Holzfällerei Betrieben beschuldigt wird. Sein Urteil lautete "Ausweitung des Terrorismus (terrorism enhancements)" unter dem Patriot Act. Amnesty International nannte die Gefängnisanlage in Marion "unmenschlich". Alle Anrufe und Briefverkehr - obwohl die Kommunikation (der Insassen) üblicherweise tabu für die Gefängnisbeamte ist - werden in diesen beiden Communication Management Units überwacht. Kommunikation zwischen Gefangenen ist nur auf Englisch erwünscht. Die Top Terroristen sind in der Penitentiary Administrative Maximum Facility, bekannt als Supermax, in Florence, Colorado, untergebracht, wo die Gefangenen nahezu keinen Kontakt zu anderen Menschen haben, keine körperlichen oder geistigen Übungen, was Bedingungen herstellt, welchen auch viele der Gefangenen in Guantanamo ausgesetzt sind. Wenn Häftlinge von Guantanamo, in das Gefängnis in Thomson verlegt werden, finden sie wenig anderes vor. Sie erdulden Guantanamo-ähnliche Bedingungen, bei kälterem Wetter.

Unser Abstieg ist die übliche Krankheit eines zerfallenden Imperiums. Die Tyrannei, die wir über andere verhängen, erlegen wir uns letztendlich selbst auf. Der Zustrom von nicht muslimischen Aktivisten in diese Einrichtungen ist eine weitere unheilvolle Entwicklung. Es prophezeit die fortscheitende Demontage der Rechtsstaatlichkeit, die Ausbreitung eines Systems, in dem Gefangene psychisch gebrochen sind, durch Reizentzug, extreme Isolation und verschwiegene Scheingerichte, wo Verdächtige aufgrund von Gerüchten und Andeutungen verurteilt werden und sie nicht das Recht haben, die Beweise, die gegen sie vorgelegt werden, einzusehen. Widerspruch ist nicht länger die Pflicht des engagierten Bürgers, sondern zu einem Terrorakt geworden.


Chris Hedges, ein Gewinner des Pulitzerpreises, der für zwei Jahrzehnte über die Konflikte in Zentral-Amerika, Afrika, dem Mittleren Osten und in der Balkan-Region Bericht erstattete, schreibt eine Kolumne, die jeden Montag auf Truthdig veröffentlicht wird. Sein letztes Buch: "Empire of Illusion: The End of Literacy and the Triumph of Spectacle."


 

Kommentare  

 
+9 #1 RE: Eines Tages werden wir alle Terroristen seinmichael mip 2010-02-15 03:01
Dieser Bericht ist seiner Schwere kaum zu Kommentieren. Er kann aber ergänzt, und damit bestätigt werden. Der in Deutschland tätige Psychologieprofessor Reiner Mausfeld hat jede Menge Material seiner Ermittlungsarbeit zu den zum Bericht angeführten Psychologischen Foltermethoden ins Netz gestellt (die stehen aber alle unter copyright), die hier übrigens in diesem Sinne fast sogar einfach aber weit verständlicher und besser widergegeben sind. Die Fiktion im Bericht (fatal daran, "es könne ja auch einen selber treffen, und nur dann sei das schlimm"), ist keine solche mehr, wir leben bereits in den fortgeschritteneren Entwicklungen solchen Vorhabens. In der Tat soll künftig jeder der irgendeinem Machthaber, und das meint auch bereits kleine Bürgermeister oder Polizisten, egal wie, in die Quere kommen könne, ob als Menschrechtler, Autor, oder nur weil man zufällig etwas von Korruption erfahren hatte, völlig egal, beseitigt werden können. Hier in Deutschland läuft das auch schon längst auf Hochtouren. Da darf ich ergänzend dann auf mein eigenes Blog verweisen.
 
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