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Zeitkritiker Politik Demokratien 2010 - Wie viel Zeit bleibt uns noch?
2010 - Wie viel Zeit bleibt uns noch? Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Juliane Dorloff   
Samstag, 02. Januar 2010 um 19:54 Uhr

sanduhrzk2Das vergangene Jahr zeigte deutlich, dass wir immer weiter und schneller voranschreiten auf dem Weg in ein neues Zeitalter. Ein Zeitalter der globalen Diktatur. Seit dem 01.12.2009 leben wir rechtlich gesehen nicht mehr in Deutschland, nein wir leben jetzt in der EU. Die EU hat sich auch eine ganz neue Verfassung für uns ausgedacht, eine, in der es der Exekutive erlaubt ist,  uns auf offener Straße zu erschießen, sollten wir es wagen für die falsche Sache zu demonstrieren. Der Wirtschafts- und Währungsunion verdanken wir eine neoliberale Wirtsschaftsverfassung der Märkte und des Wettbewerbs. Die EU hat für uns alle beschlossen, dass nun das Herkunftslandprinzip und nicht mehr das Bestimmungslandprinzip gilt, was sich vor allem für die Verbraucher sehr negativ auswirken wird. Prof. Dr. Karl-Albrecht Schachtschneider, ein Experte in Fragen EU-Recht schreibt hierzu: "Das Herkunftslandsprinzip/das Prinzip der gegenseitigen Anerkennung entdemokratisiert weitgehend die Lebensverhältnisse der Mitgliedstaaten, etwa im Lebensmittelrecht, im Dienstleistungs- und Arbeitsrecht, weil nicht die eigenen Gesetze des Bestimmungslandes, sondern die des Herkunftslandes maßgeblich (geworden) sind.“

Unsere vierte Säule der Demokratie - pardon - Diktatur - gemeint sind die Mainstream-Medien - hat dies alles natürlich nicht öffentlich thematisiert. Der Lissabon-Vertrag wurde weitestgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit Ende des Jahres durchgewunken, während unsere Politiker mit Hilfe der Medien das gemeine Volk - oder aus ihrer Sicht wohl eher das Wahlvieh - mit den üblichen falschen Versprechungen und Beteuerungen während der allgemeinen Wahlhysterie fütterten und die Massenmedien wie besessen schienen, den Wählern einzureden, ihre Stimme zähle und dass es unverzeihlich - ja regelrecht undemokratisch sei, nicht wählen zu gehen. Im Anschluss an die Wahlen wurde dann noch ein bisschen über die Poltikverdrossenheit, vor allem der jungen Wähler, gejammert und nun sind wir wieder zur Tagesordnung übergegangen. Der gute Bürger hat seine Pflicht getan, und wenn nicht, auch egal, denn zu melden haben wir die nächsten vier Jahre ja eh nichts.

Nun muss unsere Scheinwelt mit Kurzarbeit und Co. nur noch bis zum Frühjahr 2010 aufrecht erhalten werden, damit auch die Landtagswahlen in NRW für Schwarz-Gelb positiv verlaufen und wir im Anschluss unaufhaltsam und immer schneller in den Überwachungsstaat à la Schäuble steuern können mit Nacktscannern in den Flughäfen und Fingerabdrücken auf dem Personalausweis (natürlich nur freiwillig...). Auch unsere Wirtschaft darf dann schlussendlich ganz den Bach runtergehen, Kurzarbeit kann nach den Wahlen endlich auslaufen, denn um die Bedürfnisse des Volkes, wie zum Beispiel diese extravaganten Wünsche nach Kleidung, Nahrung und einem Dach über dem Kopf muss man sich erst im Jahre 2013 wieder kümmern - oder zumindest so tun als ob, wenn das Fußvolk seine Stimme wieder abgeben darf - im wahrsten Sinne des Wortes.

Oder vielleicht gibt es 2013 auch gar keine Wahlen - vielleicht wird uns eines Morgens, einige Zeit nach dem Total-Zusammenbruch unserer Wirtschaft, nach der das Volk panisch begonnen hat, um Hilfe zu schreien und der Regierung jede Ermächtigung gibt, die sie will, solange die Welt nur wieder rosa wird, erklärt, dass wir jetzt eine Weltregierung haben mit einer Weltwährung  und Obama als unserem Weltpräsidenten, wie das Bilderberger-Blatt Zeit ihn jetzt schon so gern betitelt.

Dem aufmerksamen Leser, der sich täglich in den Mainstream-Medien zu informieren versucht, wird nicht entgangen sein, dass die USA immer aggressiver versucht, ihre Vormachtstellung mit Hilfe der EU-Mitgliedsstaaten und ihrer arabischen Verbündeten auch auf dem asiatischen Kontinent zu sichern. An Vorwänden für den Abwurf diverser Bomben über diversen Ländern fehlt es nie. Entweder das Schreckgespenst Osama bin Laden wird wieder zum Leben erweckt und ein neues Tonband von ihm taucht auf, in dem er der ganzen westlichen Welt droht, die Erde von einer Höhle aus zu zerstören oder es wird mal wieder ein Terroranschlag verübt oder  in letzter Minute verhindert, um die Bevölkerung in Angst und Schrecken zu versetzen und irgendein armseliges von der CIA rekrutiertes Terroristchen wandert als Sündenbock hinter Gitter. Anschließend fallen dann Bomben auf die jeminitische Bevölkerung oder in das sonstige Land, welches den Terroristen instruiert haben soll, aber natürlich erst, nachdem unsere Mainstream-Medien genügend Stimmung gemacht haben und das Volk nach Vergeltung schreit oder zumindest nichts dagegen einzuwenden hat.

Sollten dann ein paar hundert Zivilisten durch gezielten Abwurf von Bomben auf Tanklaster dabei drauf gehen, so behauptet unsere Regierung erst, es seien alles Taliban gewesen und spricht später davon, dass man alles tue, um Kollateralschäden zu vermeiden, (Anmerkung: wie sie nun einmal üblich sind in einem Krieg, in dem wir nur die Sicherheit unseres Landes verteidigen).

Wenn dem Westen kein anderer Grund mehr einfällt, der es legitimiert, in ein Land einzufallen, um seine Ölreserven zu ergattern, bleibt immer noch die Hetze gegen das dort herrschende Regime, die Befreiung der Länder von ihren bösen Diktatoren durch den ach so demokratischen Westen sei unser höchstes Ziel und habe oberste Priorität, das hatten wir doch alles schonmal - warum sollten wir auch vor unserer eigenen Haustür kehren?

Die Desinformationskampagnen unserer Massenmedien werden in diesem Jahr sicher noch zunehmen. Allein die neueste Panikmache in puncto menschgemachter Klimawandel pünktlich zum Klimagipfel in Kopenhagen zeigte, wie wenig den Mainstreammedien an der Wahrheit liegt. Der ganze Klimaschwindel wurde nämlich kürzlich wirklich aufgedeckt, doch den meisten Medien schien dies nicht erwähnenswert und wenn dann wurde es in einem einzigen Artikel abgehandelt, nur um gleich im Anschluss mit der alten Panikmache fortzufahren.

Doch nun zum wirklich relevanten Teil: Was können wir dagegen tun? Können wir überhaupt etwas dagegen tun? Ich höre immer wieder: Ja, die Welt ist schlecht, aber machen können wir dagegen eh nichts! Und ich sage: Nein, das stimmt nicht. Wir können sogar einiges dagegen unternehmen. Es gibt ein weises Sprichwort, es lautet, wer das Geld hat, hat die Macht. Das mag richtig sein, aber es gibt ein weiteres Sprichwort und das besagt: Wissen ist Macht. Letzteres ist mindestens so wahr wie das erste und wenn wir alle vermutlich wenig oder auch gar kein Geld haben, so können wir doch zumindest eins tun: Uns wirkliches Wissen aneignen, uns weiterbilden und das angeeignete Wissen vor allem weiter verbreiten. Wir müssen all unsere Bekannten, Freunde und Verwandte in Gespräche verwickeln und ihnen die Augen öffnen. Wir dürfen nicht zulassen, dass sie die gezielte Desinformation glauben und weiterhin in einer Scheinwelt leben.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es sehr schwer ist, Leute, die meinen, alles zu wissen und ganz besonders informiert zu sein, zu überzeugen, dass sie in einer Scheinwelt leben. Es ist sehr anstrengend, ewig lange Diskussionen zu führen, manchmal beginnen einem ehemalige "Freunde" auch aus dem Weg zu gehen, aber es führt kein Weg daran vorbei. Wir dürfen nicht gleichgültig bleiben oder uns einzig  und allein im stillen Kämmerlein für uns selbst fortbilden. Wir müssen andere Menschen an unserem Bildungsweg teilhaben lassen, denn die Zeit rast. Wir haben meiner Meinung nach keine Zeit mehr zu verlieren.

Die Mauern der annähernden Demokratie, die uns schützend umgeben, beginnen zu zerbrechen, sie werden eingerissen von Leuten, die ganz sicher eines nicht im Sinne haben: Das Wohl des Volkes. Sie werden angetrieben von ihrer eigenen Profitgier und ihrem unbedingten Willen zur totalen Herrschaft.
Lasst uns ihnen einen Strich durch die Rechnung machen, lasst uns unsere Rest-Freiheit nicht kampflos aufgeben! Lasst uns uns von unseren Kindern später nicht vorwerfen  lassen: "Mama/ Papa, du hast damals was gewusst und nichts unternommen!" Lasst uns das Gespräch suchen, mit Leuten, die uns nahe stehen, wir müssen an dem Wissensstand anknüpfen, auf dem sie stehen. Das ist in meinen Augen ganz besonders wichtig. Man darf nicht mit der Tür ins Haus fallen, man muss die Leute dort abholen, wo sie sind. Man sollte für ein "Erstgespräch" ein Thema aussuchen, das denjenigen interessiert und wo die Faktenlage klar ist, welches aber weitestgehend ignoriert wird (z.B. der Einsatz von Uranmunition).


Wir müssen uns in den Mainstream-Medien-Leser hineinversetzen, der sich beispielweise noch nie ernsthaft mit den Hintergründen zum 11. September auseinandergesetzt hat. Wir dürfen einfach keine Zeit mehr verschwenden und müssen uns mit den Dingen befassen, die momentan wirklich von Belang sind. Wir müssen den Medien Konkurrenz machen und schreiben, Desinformation in richtige Information umwandeln bzw. kritisch kommentieren. Wir müssen lesen, lesen und nochmals lesen. Wir dürfen uns nicht der Hollywood-Scheinwelt hingeben und ständig nur nach unserem Vergnügen trachten. Wir müssen unsere Mitmenschen überzeugen und mitreißen und ebenfalls dazu bringen, dass sie mit ihren Nächsten diskutieren. Wir müssen das noch freie Internet zum Zweck der Aufklärung nutzen und wir dürfen nicht aufgeben. Noch sind all unsere Stimmen zu wenige, um wirklich gehört zu werden, doch je mehr Menschen wir erreichen und je mehr Menschen wir dazu bringen, ihre Stimme ebenfalls zu erheben, um so lauter werden unsere Stimmen gemeinsam erklingen. Irgendwann wird man uns nicht mehr überhören können. Je mehr Menschen erkennen, dass sie in einer Scheinwelt leben, in der sie von vorne bis hinten nur belogen und manipuliert werden, desto mehr Aktionen werden in jeder einzelnen Stadt gestartet werden.

Wir bestimmen auch mit unserem Konsum, welche Konzerne wir unterstützen. Lasst uns lokales Gewerbe unterstützen und lasst uns vorsorgen, damit wir weitestgehend unabhängig sind von der öffentlichen Versorgung. Man sollte nur Dinge kaufen, die man auch benötigt und man sollte beim Kauf aller Waren darauf achten, woher sie stammen. Lasst uns keine Güter mehr kaufen, für die andere Menschen und Kinder ausgebeutet wurden. Wir sind alle sicherlich irgendwo gefangen in diesem System und haben teilweise nicht das Geld, alles nach Fair-Trade- und Bio-Standard zu kaufen, aber wir sollten uns trotzdem bei gewissen Dingen fragen: Brauche ich das jetzt wirklich oder macht man mich nur glauben, dass ich das brauche? und unser Kaufverhalten danach ausrichten. Manche Dinge halten auch länger als nur ein Jahr - wie zum Beispiel Stiefel oder Pullover, man muss nicht jedes Jahr alles nach der neuesten Mode kaufen, nur weil man dazugehören will. Lasst uns klassische Mode kaufen, von der man uns nicht ein Jahr später in der Brigitte erzählt, dass es jetzt out sei, so etwas zu tragen.

Wir können etwas bewirken, wir dürfen nur nicht aufgeben und wir müssen tagtäglich etwas dafür tun. Wir müssen uns wehren und dürfen uns nicht einlullen lassen, denn ansonsten wird es in spätestens 10 oder 20 Jahren für uns alle sehr sehr bitter aussehen.

 

Kommentare  

 
0 #9 RE: 2010 - Wie viel Zeit bleibt uns noch?armin 2010-01-29 16:46
Habe die Kommentare gelesen, bin bis vor einem halben ein sog. Normalbürger gewesen, habe dann per zufall Das Geheimnis des dritten Turms (ZDF) auf youtube gefunden und dann recherchiert.
Die Wahrheit ist nicht kompliziert, die Wahrheit ist so einfach, dass viele sie übersehen.Im Volksmund heißt es Geld regiert die Welt und frage mal den Noramlbürger. Was ihm fehlt sind Informationen statt der Lügen der MSM wie Bild und TV, und dass es eine Alternative gibt.
 
 
+2 #8 RE: 2010 - Wie viel Zeit bleibt uns noch?Klaus Röth 2010-01-08 11:46
Beobachtet das Beamtentum, die leben wie die Maden im Speck, sie decken die Politiker und die Politiker das Beamtentum. Somit gibt es keine Rechtstaatlichkeit und kein Recht. Das ist das Vereinigte Wirtschaftsgebiet der Alliierten, geschaffen durch den H. Kohl ( Cohen )

Leute wacht auf, für ein Gesundes Neues Jahr und Zukunft für Eure Kinder.
 
 
+18 #7 RE: 2010 - Wie viel Zeit bleibt uns noch?Mrs. 2010-01-06 13:11
Es ist wirklich fast unmöglich den "Normalbürger" davon zu überzeugen, was auf dieser Welt wirlich geschieht. Die meisten sehen es nicht - und wollen es auch gar nicht. Sie bekommen nur Angst, das wurde mir selbst schon so gesagt, oder sie verstummen, schütteln den Kopf und sagen gar nichts mehr. Man glaubt es nicht, aber viele wollen belogen werden, weil die Wahrheit zu kompliziert ist.
 
 
+5 #6 RE: 2010 - Wie viel Zeit bleibt uns noch?Roman-Show 2010-01-05 23:05
Wieso bekämpfen wir sie nicht mit eigenen Mitteln?
Wieso infiltrieren wir nicht einfach die MultiMedien und casten die Wahrheit von den Plattformen die auch sie nutzen um die Massen zu füttern?
Weil das (so wie ich das sehe) die einzigen (und schmerzhaftesten) Schnittstellen von denen mit uns sind!
Das meiste TV wird heute alles per PC (und Internet) auf die Screens gebracht und somit wär es doch legitim wenn man diese Schnittstelle carpert und das eigene Programm an die Proles bringt?
 
 
-31 #5 RE: 2010 - Wie viel Zeit bleibt uns noch?wiesodennso 2010-01-04 17:42
Und, in welcher Scheinwelt leben Sie?
 
 
+10 #4 guadalupeguadalupe 2010-01-04 06:46
Schaut zu nach Moeglichkeit nicht staendig das Geld der herrschenden Elite zu verwenden, sondern Euer eigenes.
Wie das geht, steht z.B. hier
rheingoldblog.wordpress.com
 
 
-5 #3 106106 2010-01-04 00:09
DAS meinte tom also mit reinigung...
 
 
+11 #2 RE: 2010 - Wie viel Zeit bleibt uns noch?Mickey 2010-01-03 20:47
Auf den Punkt gebracht !
*respect* ....
 
 
+9 #1 RE: 2010 - Wie viel Zeit bleibt uns noch?Harmonie 2010-01-03 18:01
Wer die Zeichen der Zeit noch nicht erkannt hat sollte wissen, dass wir in der nahen Zukunft unvermeidlich in Richtung dritter Weltkrieg hinsteuern...
 
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