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Zeitkritiker Wissenschaft und Technik Eugenik Grenzenlose Forschung auf Kosten der Menschenwürde
Grenzenlose Forschung auf Kosten der Menschenwürde Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Jakobus Dorloff   
Donnerstag, 06. August 2009 um 20:13 Uhr

Wissenschaftliche Debatte über das Kreuzen von menschlichen und tierischen Lebensformen und kritische Gedanken dazu.


Of Mice, Men and In-Between, Von Rick Weiss, Washington Post, 20.11.2004 (freie Übersetzung und Anmerkungen in Klammern: Jakobus Dorloff)

In Minnesota werden Schweine mit menschlichem Blut in den Adern geboren.

In Nevada gibt es Schafe, deren Lebern und Herzen zum großen Teil menschlich sind.

In Califonien starren Mäuse mit menschlichen Gehirnzellen, die in deren Schädeln arbeiten, aus Ihren Käfigen.

Das sind keine Auszüge aus "Die Insel des Dr. Moreau", der Novelle von H. G. Wells, aus dem Jahr 1896, in der ein verkappter Arzt Kreaturen schafft, die zum Teil Mensch und zum Teil Tier sind. Das sind echte Geschöpfe der echten Wisschenschaften, welche an die Grenzen der Stammzellenforschung gehen.

Biologen nennen diese Hybridwesen Chimären, nach der griechischen Mystengestalt mit dem Löwenkopf, dem Ziegnkörper und dem Schlangenschwanz. Sie sind Produkte von Experimenten, in denen menschliche Stammzellen in sich entwickelnde tierische Föten eingepflanzt werden.

Chimären erlauben Wissenschaftlern erstmals die Beobachtung von sich entwickelnden menschlichen Zellen, heranwachsenden Organen und deren Interaktion - nicht in der kalten Isolation von Reagenzgläsern, sondern in den Körpern von lebendigen Wesen. Einige haben bereits tief verborgene Geheimnisse der Humanbiologie gelüftet und weisen den Weg zu neuen medizinischen Behandlungsmöglichkeiten.

Mangels gesetzlicher Richtlinien schwebt aber eine heikle Frage über dieser Arbeit: Wie menschlich muss eine Chimäre sein, damit eine strengere Gesetzgebung für die Forschung wirksam wird?

Die Nationale Akademie der Wissenschaften, welche die Bundesregierung berät, hat die Streitpunkte und die Aussichten (der Forschung) studiert, um im Februar (2005) eine Empfehlung herauszugeben. Heute scheint es so, dass das breite Spektrum an Meinungen, es schwierig gestalten wird, zu einem Konsens zu gelangen.

Auf einem kürzlichen Treffen stimmten Wissenschaftler schon bei Grundsatzfragen nicht überein, ob es unmoralisch ist, dass ein menschlicher Embryo seine Entwicklung im Mutterleib eines Tiere beginnt, und ob es für eine Maus besser oder schlechter ist, wenn sie über ein Gehirn aus menschlichen Nervenzellen verfügt,.

"Dies ist ein Gebiet, auf dem wir wirklich zu einem angemessenen Konsens kommen sollten." sagte James Battey, Vorsitzender des National Institutes of Health's Stem Cell Task Force. "Wir müssen eine verbindliche Richtlinie erlassen, aus der hervorgeht, was die wissenschaftliche Gemeinde tun darf und was sie zu unterlassen hat."

Jenseits von Zwillingen und Müttern

Chimären (engl.: Chimeras {ki-MER-ahs}) - bedeutet Mischform von zwei oder mehr Individuen in einem und demselben Körper - sind nicht schon an sich unnatürich. Viele Zwillinge tragen letztendlich ein paar Zellen des Geschwisterteils in sich, mit dem Sie den Mutterleib geteilt haben und die meisten Mütter führen in Ihrem Blut ein paar Zellen jedes Kindes, das sie je geboren haben.

Emfänger von Orgatransplantationen sind auch Chimären sowie die vielen Menschen, deren defekte Herzklappen durch die von Schweinen oder Kühen ersetzt wurden. Und Wissenschaftler pflanzen schon seit Jahren menschliche Gene in Bakterien und in Farmtiere ein - das sind Leistungen der genetischen Forschung, die es erlauben, aus diesen Lebensformen menschliche Proteine zu gewinnen, wie für Insulin, um es als Medizin zu nutzen.

"Chimären sind nicht so seltsam und fremd, wie sie auf den ersten Blick wirken", sagt Henry Greely, Juraprofessor und Ethiker an der Stanford University, der Vorschläge für die Schaffung von Mensch-Maus-Chimären an seiner Universität geprüft hat.

Aber Chimärismus wird ein sensibleres Thema, sobald es das Heranwachsen von ganzen menschlichen Organen in Tieren mit einbezieht. Und es wird besonders heikel, wenn es sich dabei um Gehirnzellen handelt, die Bausteine des Organs, dem zugeschrieben wird, den Menschen menschlich zu machen.

Bei Experimenten wie diesen, teilte Greely der Hochschule im letzten Monat mit: "Es gibt ein nicht triviales Risiko bei der Vergabe von einigen bezeichnenden Aspekten der Menschlichkeit" an das Tier.

Greely und seine Fachkollegen wurden nicht einig darüber, dass solche Experimente nie stattfinden sollten. Allerdings haben er und viele andere Philosophen mit der Frage gekämpft, warum so viele Menschen glauben, dass es falsch ist, die Artengrenze zu durchbrechen. Spiegelt diese Abneigung das Verständnis eines wichtigen Naturgesetzes wider? Oder handelt es sich nur um eine weitere kulturelle Befangenheit, wie die einstige weit verbreitete Ablehnung der Heirat zwischen verschiedenen Rassen.

Viele berufen sich auf die häufig wiederholte Bibelstelle, dass Tiere sich "in Ihrer eigenen Art" vermehren sollen, dass solche Experimente falsch wären. Andere aber sind überein gekommen, dass das Kernproblem nicht unbedingt die Erschaffung der Chimären ist, sondern vielmehr die Art, wie diese behandelt werden.

Stellen sie sich folgendes vor, sagt Robert Streiffer, ein Professor der Philosophie und Bioethik an der University of Wisconsin, ein Mensch-Schimpanse-Chimäre, ausgestattet mit der Fähigkeit zu sprechen und einem erweiterten Potenzial zu lernen - was viele als einen humanzee bezeichnen.

"Es gibt eine automatische Reaktion, dass es schlecht ist, den moralischen Status eines Tieres aufzuwerten," sagt Streiffer. "aber wenn es getan wird und es den Schutz bekommt, den es verdient, wie könnte das Tier sich dann beschweren?"

Unglücklicherweise, sagte der Harvard Politik-Philosoph Michael J. Sandel, wurde das Sprechen auf dem Treffen des President's Council on Bioethics abgelehnt. Ein solcher Schutz ist nicht gewünscht.

"Möglichkeiten wären, sie für niedere Arbeiten oder für gefährliche Aufgaben einzusetzen," sagt Sandel. "das wäre ein Einwand"

Ein Durchbruch in der Forschung

Das Potenzial von Chimären als Forschungswerkzeuge wurde schon vor Jahrzehnten klar, in einer Reihe dramatischer Experimente von Evan Balaban, der heute an der McGill University in Montreal tätig ist. Balaban nahm einen kleinen Teil des Gehirns von sich entwickelnden Wachteln und transplantierte es in die sich entwickelnden Gehirne von Hühnern.

Die ausgewachsenen Hühner boten ein lautstarkes Trillern dar und hatten das einzigartige Kopffotm von Wachteln, was belegt, dass die transplantierten Teile des Gehirns die neuronale Schalttafel für den Wachtelruf enthielt. Das lieferte auch den erstaunlichen Beweis, dass komplexe Verhaltensweisen über die Artengrenze hinweg transportiert werden können.

Niemand hat bisher ähnliche Experimente mit, sagen wir, Menschen und Affen vorgeschlagen. Aber die Endeckung von menschlichen embryonalen Stammzellen erlaubte es Forschern sich auszumalen, was ähnliche Experimente nicht alles über das embryonale Wachstum aufdecken könnten.

Die Zellen, die in fünf Tage alten menschlichen Embryos gefunden wurden, waren überaus produktiv und - im Gegensatz zu Zellen eines erwachenen Menschen - hatten sie die Fähigkeit, sich in 200 oder mehr verschiednenen Zelltypen des Körpers zu verwandeln.

Wissenschaftler hofften sie in Reagenzgläsern kultivieren zu können und Ersatzgewebe für Patienten daraus zu züchten. Aber mit diesen Techniken lässt sich nur eine Population der Zellen für die Basisforschung erzeugen.

Das radikalste Experiment, das bisher noch nicht durchgeführt wurde, wäre, einem tierischen Embryo menschliche Stammzellen zu injizieren und den chimärischen Embryo in einen Tier-Mutterleib einzupflanzen. Wissenschaftler vermuten, dass sich hochpotente menschliche Zellen durchweg im Tier-Embryo verteilen und in jedem Organ niederlassen würden, wenn dieser zum Fötus heranreift .

Derart "vermenschlichte" Tiere würden unzählige Verwendungsmöglichkeiten finden. Sie würden zweifellos nahezu alle Möglichkeiten der Medikamententests auf Wirksamkeit und Giftigkeit verbessern, wofür heute typischerweise normale Mäuse benutzt werden.

Aber ein paar Wissenschaftler sind begierig, dieses Experiment durchzuführen. Sie sagen, dass das Risiko dabei wäre, dass einige menschliche Zellen ihren Weg in die sich entwickelnden Hoden oder Eierstöcke finden könnten, wo sie zu menschlichen Spermien oder Eizellen heranwachsen könnten. Wenn zwei derartige Chimären, sagen wir Mäuse, sich paaren, würde sich ein menschlicher Embryo entwickeln, gefangen in einer Maus.

Nicht jeder stimmt überein, dass das ein schreckliches Resultat wäre.

"Was ist so fürchterlich?" fragt Ann McLaren, eine renomierte Entwicklungsbiologin an der University of Cambridge in England. Schließlich, sagte sie, kann sich kein menschlicher Embryo erfolgreich in dem Mutterleib einer Maus entwickeln. Er würde einfach sterben, erklärt sie der Hochschule. Kein Leid würde entstehen.

Aber andere stimmen mit dem nicht überein - wenn auch nur aus Angst vor einer öffentlichen Gegenreaktion.

"Gewiss würde es eine negative Reaktion von den Menschen geben, wenn ein menschlicher Embryo am falschen Platz versucht, sich zu entwickeln." sagte Cynthia B. Cohen, eine höhere Forschungsangestellte an dem Kennedy Institute der Georgetown University of Ethics und Mitarbeiterin von Kanadas Stem Cell Oversight Committee, das eine Sperre gegen solche Experimente in Kananda unterstützt.

Wie menschlich?

Aber was ist mit Experimenten, in denen die Wisschenschaftler menschliche Stammzellen nicht in einen tierischen Embryo, sondern in einen tierischen Fötus einpflanzen, der bereits seine Spermien und Eier ausgebildet hat? Dann wäre die einzige Frage, wie menschlich wir es wagen ein Geschöpf zu machen.

In einer laufenden Reihe von Experimenten erschaffte Jeffrey L. Platt an der Mayo Clinic in Rochester Mensch-Schwein-Chimären, indem er Schweine-Föten menschliche blutproduzierende Stammzellen einpflanzt. Die daraus entstehenden Schweine haben sowohl Schweineblut, wie auch menschliches Blut in ihren Gefäßen. Aber es gibt nicht nur Schweineblutzellen, strikt von menschlichen Blutzellen getrennt. Einige der Zellen selbst sind ineinander übergegangen und sind zu Hybriden geworden.

Es ist wichtig gelernt zu haben, dass menschliche Zellen und Schweinezellen verschmelzen können, sagte Platt, denn er und auch andere Wissenschaftler beobachteten Transplantationen von modifizierten Schweineorganen in Menschen und fragten sich, ob es ein Risiko darstellt, dass Schweineviren die Zellen der Patienten angreifen könnten. Heute weiß man, dass dieses Risiko besteht, sagte er, denn der Virus könnte erfolgreich eindringen, wenn zwei Zellen verschmelzen.

In anderen Experimenten, geführt von Esmail Zanjani, dem Vorsitzenden der tierischen Biotechnilogie an der University of Nevada in Reno, haben Wissenschaftler menschliche Stammzellen in Föten gesetzt. Das Team hat heute Schafe, deren Lebern bis zu 80 Prozent menschlich sind und all die Verbindungen aufweisen, wie auch menschliche Lebern.

Zanjani's Erfolg ist die Herstellung von vermenschlichten Lebern für Menschen, die eine Transplantation benötigen. Die tierischen Teile würden vom Immunsystem abgestoßen werden, während die menschlichen Wurzeln schlagen, sagt er voraus.

"Ich wüsste nicht, warum jemand Einwände gegen unsere Arbeit haben sollte" sagte Zanjani in einem Interview.

Vorteil für das Immunsystem

Das vielleicht ehrgeizigste Bemühen, um Chimären nutzbar zu machen, stammt von Irving Weissman, Direktor des Stanford University Instituts für Krebs und Stammzellen Biologie und Medizin. Weissman half, die erste Maus zu erschaffen, die über ein nahezu komplett menschliches Immunsystem verfügt. Ein Tier, das sich als unbezahlbar bei Tests von neuen Medikamenten gegen den AIDS Virus erwiesen hat, mit dem normale Mäuse nicht infiziert werden können.

Vor kurzem hat sein Team menschliche Nervenzellen in einen Mäusefötus injeziert und eine Mäuse erschaffen, deren Gehirne zu einem Prozent menschlich sind. Beim sezieren der Mäuse in verschiedenen Entwicklungsstadien, konnten die Forscher sehen, wie sich die verpflanzten Zellen bewegten, wie sie sich vervielfachten und Verbindungen mit den Zellen der Mäuse herstellten.

Wir haben bereits Dinge gelernt, "die wir niemals gelernt hätten, würde es ein bioethisches Verbot geben.", sagte er.

Jetzt möchte er menschliche Gehirnzellen verpflanzen, die Defekte aufweisen, welche die Parkinson Krankheit, das Lou-Gehrig-Syndrom und andere Gehirnkrankheiten auslösen und erforschen, wie sich diese Zellen verbinden.

Wissenschaftler vermuten, dass sich diese Krankheiten im Erwachsenenalter herausbilden, wenn es in der Frühentwicklung zu Komplikationen kam. Wenn diese Fehler gefunden werden können, haben Forscher bessere Chancen nützliche Medikamente zu konzipieren, sagte Weissman. Diese Medikamente könnten dann an Chimären auf eine Art und Weise getestet werden, die bei Patienten undenkbar wäre.

Nun denkt Weissman darüber nach, Mäuse-Chimären zu erschaffen, deren Gehirne zu 100 Prozent menschlich sind. Er beabsichtigt die Entwicklung der Mäuse genau zu beobachten. Wenn es so aussieht, dass sich deren Gehirnarchitektur merklich menschlich entwickelt - was auf einen Schimmer Menschlichkeit hinweisen könnte - könnten sie getötet werden, sagte er. Wenn sie eine normale Mäuse-Gehirnarchitektur entwickeln, können sie für die Forschung genutzt werden.

Bis jetzt ist das nur ein "Gedankenexperiment", sagte Weissmann, aber wer fragt die Ethik-Gruppe der Untversität nach einer Meinung.

"Jeder sagt, die Mäuse sind nützlich," sagte er. "Aber niemand ist sicher, ob es gemacht werden sollte."


Kommentar vom Übersetzer:

Worauf beruhen diese unbestimmten Abneigungen gegenüber der Stammzellenforschung? Handelt es sich bei den Bedenken wirklich nur um kulturelle Befangenheit religiösen Ursprungs? Ist die Ablehnung wissenschaftlich nicht haltbar und sind die medizinischen Erflogsaussichten mit der Chance auf Heilung und Linderung von beispielsweise Diabetes und Parkinson zu vielversprechend, um weiterhin die Stammzellenforschung auszubremsen?

Großbritannien entschied im Mai 2008, die Herstellung von Mensch-Tier-Embryonen per Gesetz zu erlauben. (Quelle: Spiegel) Nach heftiger Debatte wurden zwei wichtige Beschlüsse gefasst:

1. In Zukunft dürfen für die Stammzellenforschung Embryonen aus Eizellen von Tieren und menschlichem Erbgut hergestellt werden, um daraus so genannte Chimären- Stammzellen zu gewinnen.

2. Eltern mit einem kranken Kind dürfen mit Hilfe der künstlichen Befruchtung ein dem ersten Kind genetisch ähnliches Kind zeugen, damit dieses dem ersten Kind durch Organ- oder Gewebespende helfen kann.

England besitzt somit inzwischen europaweit gemeinsam mit Schweden die liberalste Gesetzgebung bezüglich der Stammzellenforschung. Die deutsche Gesetzgebung hierzu ist wesentlich strenger, es ist nicht nur die Erzeugung menschlicher Embryonen zum Zwecke der Stammzellenfiorschung untersagt, nein, auch die Einfuhrbestimmungen von menschlichen embryonalen Stammzellen ist an strenge Auflagen gebunden. (Quelle: Spiegel)

Doch welcher Weg ist nun richtig? Worauf begründen sich unsere ethischen Bedenken?

Die Befürworter der Chimären-Stammzellen aus Mensch und Tier argumentieren, dass mit Hilfe dieser Forschungen Millionen von Menschen mit derzeit unheilbaren Krankheiten das Leben gerettet werden könnte.

Kritiker der Stammzellenforschung mit menschlichen Eizellen befürchten außerdem einen Eizellen-Markt, bei dem Frauen aus Geldnot ihre Eizellen an Forschungsunternehmen verkaufen könnten.

Um dies zu verhindern und trotzdem Stammzellenforschung betreiben zu können, dürfen britische Forscher die Eizellen also beispielsweise von verstorbenen Kühen entnehmen. Aus deren Zellkernen enfernen sie dann das Haupterbgut und schleusen anschließend ein menschliches Genom in die Eizelle, somit besteht das Erbgut der Zelle am Ende fast ausschließlich aus menschlichem Erbgut - die Chimäre besteht streng genommen aus 99.9% menschlichem und 0,1% tierischem Erbgut. Diese Embryonen dürfen auch nach britischem Recht nicht in eine Gebärmutter eingepflanzt werden und müssen nach spätestens 14 Tagen vernichtet werden.

Kritiker der Chimären-Stammzellen-Forschung argumentieren natürlich auch aus ethischen Gründen, die ihren Ursprung oftmals in der Religion finden. Beispielsweise beruht die strikte automatische gedankliche Trennung von Mensch und Tier nicht zuletzt auf der religiösen Ansicht, dass der Mensch Ebenbild Gottes ist und Menschen in Laboren nicht "Gott spielen" dürfen. Menschen haben im Gegensatz zu Tieren aus Sicht der katholischen Kirche eine Seele und die "Beseelung" eines Menschen findet zum Zeitpunkt der Zeugung statt. Somit bekommt eine befruchtete Eizelle unter diesem Gesichtspunkt mitunter mehr Rechte als ein ausgewachsener Schimpanse zugesprochen, obwohl wir mit diesem genetisch zu 98% überein stimmen.

Doch aus ethischer Hinsicht sprechen nicht nur religiöse Gründe gegen die Chimären-Stammzellen-Forschung. Um aufzuzeigen, was ich meine, möchte ich hier ein paar Zitate aus dem übersetzten Artikel (s.o.) kommentieren:

Viele [...] sind überein gekommen, dass das Kernproblem nicht unbedingt die Erschaffung der Chimären ist, sondern vielmehr die Art, wie diese behandelt werden.

Stellen sie sich folgendes vor, [...] ein Mensch-Schimpanse-Chimäre, ausgestattet mit der Fähigkeit zu sprechen und einem erweiterten Potenzial zu lernen - was viele als einen humanzee bezeichnen.

[...]

"Möglichkeiten wären, sie für niedere Arbeiten oder für gefährliche Aufgaben einzusetzen," sagt Sandel. "das wäre ein Einwand"

Abgesehen davon, dass es ethisch höchst fragwürdig ist, ob wir das Recht haben, Tiere im Allgemeinen zu jedem erdenklichen Zweck zu missbrauchen und an ihnen zu forschen, also abgesehen von der generellen Frage, ob wir das Recht haben, Tiere zu diesen Zwecken zu quälen und somit der generellen Frage nach den Rechten des Tieres, fällt obiges Zitat nicht schon unter die Frage der Menschenrechte? Wie menschlich muss ein Tier sein, damit wir davon absehen, es für niedere Arbeiten oder gefährliche Aufgaben einzusetzen? Wäre dies ein potenzieller Missbrauch der zukünftigen Chimären-Stammzellen-Forschung? Grenzt diese Art des potenziellen Missbrauchs nicht schon an Sklaverei?

Das Potenzial von Chimären als Forschungswerkzeuge wurde schon vor Jahrzehnten klar [...] Balaban nahm einen kleinen Teil des Gehirns von sich entwickelnden Wachteln und transplantierte es in die sich entwickelnden Gehirne von Hühnern.

Die ausgewachsenen Hühner boten ein lautstarkes Trillern dar und hatten das einzigartige Kopffotm von Wachteln, [...]

Niemand hat bisher ähnliche Experimente mit, sagen wir, Menschen und Affen vorgeschlagen. Aber die Entdeckung von menschlichen embryonalen Stammzellen erlaubte es Forschern sich auszumalen, was ähnliche Experimente nicht alles über das embryonale Wachstum aufdecken könnten.

Versetzen wir uns doch mal in ein solches geschaffenes Wesen:

Ein Affenmensch, der genauso denken und fühlen kann wie wir. Der erste seiner Art wäre die Sensation schlechthin, würde sein Leben lang von Medien und Presse verfolgt werden und müsste somit mit der Sensationsgier und Schaulust von Millionen von Menschen fertig werden. Seine Mutter wäre wahrscheinlich ein Schimpanse.

Wie würden wir uns fühlen, in der Haut einer solchen Kreatur?

Haben wir das Recht solches Leben zu erschaffen und unter Umständen für tiefgehendes Leid in dem erschaffenen Wesen zu sorgen, weil es mit seiner ihm aufgezwungenen Situation nicht fertig wird? Haben wir das Recht, ein potenziell wie wir denkendes und fühlendes Wesen von vorneherein zu seelischen Komplexen und einem unwürdigen Leben zu verdammen? Gilt der Grundsatz "Die Würde des Menschen ist unantastbar." in diesem Fall eigentlich noch bzw. tasten wir diese nicht schon mit der Erschaffung eines solchen Wesens an?

Zugegebenermaßen sind das alles noch Gedankenspiele, jedoch strebt die Wissenschaft - meist blind für die ethischen Aspekte der Thematik - im Allgemeinen an die Grenzen des Möglichen und findet ihre höchste Erfüllung in den Extremen, welche die Vorstellungskraft oftmals übersteigen. So kann tendenziell die Erschaffung immer menschlicherer Chimären erwartet werden.

Das radikalste Experiment [...] wäre, einem tierischen Embryo menschliche Stammzellen zu injizieren und den chimärischen Embryo in einen Tier-Mutterleib einzupflanzen. Wissenschaftler vermuten, dass sich hochpotente menschliche Zellen durchweg im Tier-Embryo verteilen [...] würden [...]

Derart "vermenschlichte" Tiere würden unzählige Verwendungsmöglichkeiten finden. [...]

[...] das Risiko dabei wäre, dass einige menschliche Zellen ihren Weg in die sich entwickelnden Hoden oder Eierstöcke finden könnten [...] Wenn zwei derartige Chimären [...] sich paaren, würde sich ein menschlicher Embryo entwickeln, gefangen in einer Maus.

Nicht jeder stimmt überein, dass das ein schreckliches Resultat wäre.

"Was ist so fürchterlich?" fragt Ann McLaren [...]. Schließlich, sagte sie, kann sich kein menschlicher Embryo erfolgreich in dem Mutterleib einer Maus entwickeln. Er würde einfach sterben [...].

Auch hier kann man natürlich schon die Frage danach stellen, was uns eigentlich das Recht gibt, Tiere im Allgemeinen zu Forschungszwecken zu nutzen und somit zu quälen, doch erst Recht muss man die Frage stellen, ob wir dazu berechtigt sind, Tiere genetisch zu vermenschlichen und dann an ihnen zu forschen und sie zu quälen. Wieder stellt sich die Frage: Wie menschlich muss ein Tier sein, damit es genügend Grundrechte bekommt und somit vor Missbrauch geschützt wird?

Zu der Frage von Ann Mc Laren im letzten Absatz kann ich nur folgende Gegenfragen stellen: Was, wenn sich nun aber ein menschlicher Embryo im Mutterleib eines Schimpansen entwickelt? Ist das auch unmöglich? Was wird dann aus diesem Menschen?

Nun denkt Weissman darüber nach, Mäuse-Chimären zu erschaffen, deren Gehirne zu 100 Prozent menschlich sind. [...] Wenn es so aussieht, dass sich deren Gehirnarchitektur merklich menschlich entwickelt [...] könnten sie getötet werden [...]. Wenn sie eine normale Mäuse-Gehirnarchitektur entwickeln, können sie für die Forschung genutzt werden.

Allein die Vorstellung davon - eine Maus mit 100% Gehirn Mensch - müsste meiner Meinung nach einen Aufschrei durch die Bevölkerung gehen lassen. Ist es nicht gerade das Gehirn, das einen Menschen ausmacht? Wer kann garantieren, dass die sich "merklich menschlich" entwickelnde Gehirnstruktur auch entdeckt wird? Wer kann schon sagen, ob die Überwachung der Entwicklung der Chimären es wirklich registriert, wenn eine solche stattfindet? Könnte es nicht passieren, dass sich menschliche Gehirnstrukturen, fernab von der Wahrnehmungsfähigkeit der wissenschaftlichen Beobachtungsmethoden, so in diesen Wesen entwickeln?

Meiner Ansicht nach muss hier auf jeden Fall noch eine groß angelegte Bioethik-Debatte stattfinden. Es muss zu einem Konsens kommen, der klare Grenzen definiert, welche auch per Gesetz verabschiedet werden müssen. Auch die Rechte des Tieres müssen meiner Meinung nach endlich in breiter Öffentlichkeit diskutiert werden und auch hier sollten Grundrechte aufgestellt werden, die unantastbar sind.

Weitere Quelle: Der Tagesspiegel
 

Kommentare  

 
+3 #2 Daniel SeherDaniel 2010-01-03 02:35
Ich möchte einen deutlichen Schritt weitergehen: Die heutige Entwicklung zu einer Neuen Weltordnung und deren baldige Existenz wird keine Debatten um Ethik oder Recht mehr zulassen. Eine Neue Weltordnung spricht jedem Bürger, also jedem Menschen der Erde, seine Rechte und seine Freiheit ab, da wird die Elite doch wohl nicht über Chimäre debattieren! Mit wem auch? Sie machen die Gesetze und geben Befehle, und es gibt genug Wissenschaftler, die sämtliche Versuche begierig ausführen wollen. Der 'Schritt weiter' besteht darin, dass die sog. Elite eine Rasse von Sklaven erschaffen will, halb Mensch halb Tier, menschlich genug, um Arbeiten aller Art auf Befehl durchzuführen, aber zu dumm, um sich darüber zu beschweren geschweige denn einen Aufstand durchzuführen. Ohne überhaupt geistig in der Lage zu sein, die Elite für Ihr Vieh-Dasein verantwortlich machen zu können. Eine Rasse an Sklaven von Halbaffen, die dankbar und zufrieden, für Essen und einen Stall zum Schlafen, der Elite ohne Widerstand dienen. Eine Zwei-Rassen-Gesellschaft.
Ich behaupte, das ist das Ziel der Elite. Und ich hoffe, dass es niemals soweit kommen wird. Wir müssen die NWO jetzt aufhalten.
 
 
+3 #1 Grenzenlose Forschung auf Kosten der MenschenwürdeMagdalena Drack 2009-10-01 20:50
Egal ob Mensch oder Tier. Das ist eine Sache des Mitgefühls. Leider ist die Fähigkeit mit anderen Lebewesen mitzufühlen von Vielen verlernt worden. Dabei darf man auch eine gewisse Unersättlichkeit(mehr Geld,mehr Wissen, mehr Ruhm)nicht links liegen lassen, die ja jedem Meschen in gewissem Maße(oder in Masse) in die Wiege gelegt wurde.
 
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